ERDBOHRER



Die Erdbohrer sind in der Landwirtschaft, im Gartenbau und in der Industrie zur Anpflanzung von Baumen, Mastbaumen und entsprechender Verankerung, Einzaunung, Unterkonstruktion von Gewachshausern usw. gangig. Die Firma Selvatici stellt sie seit den 50ger Jahren her, als sie spezifisch fur diesen Anwendungszweck neue Untersetzungsgetriebe entwickelte und herstellte. Die Selvatici hat immer auf den Zusammenbau im Handel erhaltlicher Bauteile verzichtet, die den optimalen Einsatz der Erdbohrer mit Leistungen iiber 35 PS 26 KW beeintrachtigen konnten .

Bemessung der mechanischen Teile zu uberprufen, um sich der besseren Qualitat zu vergewissern. Die Firma Selvatici stellt eine breite Linie von Erdbohrern her, die sowohl von kleinen Gartenschleppern als auch von groBen Ackerschleppern, mit denen der Boden bis in 2 m 79 inc. Tiefe gebohrt werden kann, benutzt. Die Erdbohrer von Selvatici konnen auch in Gewachshausern und in Raumen geringerer Hohe, seitlich oder auf stark geneigten Abhangen eingesetzt werden. Fur den franzosischen Markt stehen auch Typen fur niedrige Weinberge zur Verfugung.

Aufgrund unserer 50jahrigen Erfahrung ist unsere Qualitat iiberall bekannt und unsere Modelle sind patentgeschutzt. Durch die Kennbuchstaben werden die technischen Merkmale der Erdbohrer angegeben: z.B. Serie 40.100 (Max. Durchmes- ser 40 cm 16 inc.; max. Tiefe 100 cm 39 inc.); Serie 100.210/3 (max. Durchmesser100cm 39inc., max. Tiefe 210 cm 83inc., mit Hebelumschaltung der Drehrichtung "/3"), usw. In einigen Fallen sind die Maschinen ohne Unfallschutzvorrichtungen abgebildet, damit die inneren Teile besser zu sehen sind

 

DIE BISHER BESCHRIEBENEN ERDBOHRER 80 UND 100 SIND MIT DEM BEWÄHRTEN UNTERSETZUNGSGETRIEBE SELVATICI ERHÄLTLICH

Der Betrieb ist schlicht und einfach und intuitiv. Die Monolithdrehwelle garantiert für beide Drehrichtungen dieselbe Widerständigkeit.

Ein erfahrener Bedienmann arbeitet damit tagelang, ohne dass die Schnecke sich verklemmt. Geschieht dies dennoch, sollte zunächst die Zapfwelle ausgerückt, dann das Problem vor Ort erfasst und währenddessen der Rückwärtsgang eingelegt werden.

DIE ERFAHRUNG IST UNSER LEHRMEISTER

Im März 1983 haben wir - wie immer als Erste auf diesem Sektor - in Verona unser Produktspektrum von Erdbohrern mit vom Traktor aus zu betätigendem Wendegetriebe (MK3/L patent I 4769B/83) vorgestellt.
Wir hatten dann mit einer nicht enden wollenden Anzahl von Unannehmlichkeiten wegen Defekten zu kämpfen, obwohl die Mechanik gleich war wie bei den anderen Bohrern. Die Bohrer wurden daher schnellstens wieder aus der Produktion genommen.
In der Tat wurde die Zapfwelle (welche bereits wie alle mit Ölbad funktioniert) beim Durchtreten des Kupplungspedals von den Rückständen auf den Scheiben mitgeschleift, selbst wenn die Scheiben geöffnet waren.
Während der Umkehrung der Drehrichtung gelangt man in den Leerlauf "0" (lose Position). Der Kardan gewinnt an Geschwindigkeit, die auf die restliche, feststehende, weil vom Boden blockierte Mechanik entladen wird.
Früher oder später wird dieses unlogische System gänzlich entfernt werden müssen, da die vom Kunden zu ertragenden Konsequenzen vor allem nach Ablauf der Garantie unzumutbar werden.
Der einzig sichere Weg zur Umschaltung mittels Fernsteuerung besteht in einem hydraulischen Untersetzungsgetriebe (ohne Kardanwelle).
Unglücklicherweise geben alle Traktoren nur einen geringen Teil ihrer Leistung an die hydraulischen Anschlüsse ab. Die Bohrzeiten verlängern sich dadurch erheblich.